Fr. 16.02.2001

Frankfurt Lions  - Mannheimer Adler 4:5 n. P.(1:1, 3:1, 0:2)

1:0 Ruff (Charbonneau, Cirone) 06:02
1:1 Tomlinson (Hlushko, Seidenberg) 18:09
2:1 Gendron (Evtushevski, Walker) 27:32  PP
3:1 Walker (Evtushevski, Gendron) 33:04
4:1 Lefebvre (Quinney, Reddick) 35:54
4:2 Hynes (Junker, Seidenberg) 39:34
4:3 Alston (Edgerton Stevens) 40:32
4:4 Edgerton (Racine, Stevens) 50:34  PP
4:5 Tomlinson ( im Penaltyschießen) 

Schiedsrichter: Hellwig

Strafminuten:
Frankfurt 18 plus Spieldauerdisziplinarstrafe für Petit
Mannheim 18 plus 10-Minuten-Disziplinarstrafe für Stevens

Offizielle Zuschauerzahl: 7000 (ausverkauft)

Die Frankfurt Lions verloren am Freitag Abend mit 4:5 n. P. gegen die Adler Mannheim und zeigten mal wie deutlich ihre Schwächen im Penaltyschießen auf.

Vor dem Spiel demonstrierten die Lions mal wieder wie man nicht mit seinen Fans umgeht, wegen des erwarteten Fan-Ansturms aus Mannheim war von den Ordnern die halbe Stehgrade für die Adler Fans reserviert worden, wodurch zahlreiche Lions Fans nicht auf ihre angestammten Plätze durften und dementsprechend verärgert waren und das völlig zurecht. Schon immer standen die Adler und Löwen Fans gemischt auf der Stehgraden und es blieb immer friedlich, wie eigentlich immer beim Eishockey. Wäre es gestern zu Ausschreitungen gekommen hätten sich das die Lions Verantwortlichen und der Ordnungsdienst ganz alleine auf ihre Fahnen schreiben können, den mit solchen Aktionen wird das friedliche Verhalten der Fans nicht gefördert sondern Aggressionen provoziert.

Allerdings entschädigte das Lions Team von Beginn an für die peinliche Vorstellung in Augsburg und zelebrierten ein selten gutes Offensiv Spiel und gingen in der 7. Minuten auch völlig verdient durch Jason Ruff in Führung. In der Folge hatten die Lions noch diverse Chancen das Ergebnis zu erhöhen doch es vielen zunächst keine weiteren Treffer für die Lions. In der Schlussminute des Eröffnungsdrittels zeigten die Adler warum sie völlig zurecht auf Platz Eins der DEL stehen, obwohl sie das gesamte Drittel unter Dauerdruck standen glich Dave Tomlinson für die Adler aus.

Auch im zweiten Drittel setzten die Lions die Adler permanent unter Druck und diesmal münzten sie das auch in Treffer um. Zunächst schoss Martin Gendron im Powerplay in der 28. Minuten die Lions erneut in Führung, ehe mit einem Doppelschlag in de 34. und 36. Minute durch Johnny Walker und Patrice Lefebvre das Ergebnis sogar noch 4:1 erhöht wurde. Nach diesen Treffern riss leider bei den Lions völlig der Faden und sie mussten ihrem unglaublichem Tempo Tribut zollen und die Adler setzten ihrerseits die Lions unter Druck und konnten kurz vor Drittelende durch Gord Hynes verkürzen.

Im Schlussdrittel machten die Adler weiter wo sie im Mitteldrittel aufgehört hatten und schon nach 32 Sekunden konnten Jan Alston auf 3:4 verkürzen und die Adler hatten noch über 19 Minuten Zeit das Spiel auszugleichen. Als die Lions dann zu Mitte des Drittels in Unterzahl gerieten war es um die Lions Führung endgültig geschehen, als der Ex-Lion Devin Edgerton für die Adler ausgleichen konnte. In der Folge mussten die Lions froh sein den einen Punkt ins Penaltyschießen gerettet zu haben, denn die Lions waren nahezu stehend k.o.!

Im Penaltyschießen erhielt Leo Conti erneut den Vorzug vor Pokey Reddick, doch diesmal konnte auch er nicht den Bonus Punkt für die Lions retten, da die Stürme vor dem Tor einfach zu Einfallslos waren. Am Ende war es Dave Tomlinson der mit dem entscheidenden Penalty den Schlusspunkt unter ein über weite Strecken hochklassiges und spannendes Derby setzte.

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