Fr. 26.11.1999

Frankfurt Lions - Star Bulls Rosenheim 4:3 (2:0, 1:3, 1:0)

1:0 Gervais (B. Bassen) 8:58  SH
2:0 Gervais (Vasilyev, B. Bassen) 12:41
2:1 Quintin (Cormier, Kathan) 20:26 PP
2:2 Kummer (Pohl) 22:27
2:3 Kathan (Hucko, Cormier) 23:37 PP
3:3 Porkka (Edgerton, Ruff) 37:18  PP
4:3 Hynnes (Edgerton, Vasilyev) 43:35

Schiedsrichter: Slapke
Strafminuten: Frankfurt 22 plus 2x Zehn-Minuten für Charbonneau - Rosenheim 16

Zuschauer: 6300

Die Frankfurt Lions besiegten am heutigen Abend die Star Bulls Rosenheim mit 4:3 und haben damit wieder halbwegs Anschluss an das Mittelfeld der DEL gefunden. Die Löwen, die auf die gesperrten Kirton und Doyle sowie auf die angeschlagenen Mark Bassen und Steve Palmer verzichten mussten, legten eine furiose Anfangsviertelstunde hin und überboten sich beim auslassen 100% Tor-Chancen, doch dieses Manko zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel. Aber zwei Chancen konnten die Lions im ersten Drittel schließlich doch nutzen und so führten sie durch 2 Treffer von Victor Gervais nach dem ersten Drittel hochverdient mit 2:0. 

Den Beginn des zweiten Drittel verschliefen die Lions vollkommen und so stand es nach 147 Sekunden im Mitteldrittel plötzlich 2:2.  Kurz darauf erhielt Jose Charbonneau eine umstrittene Zwei-Minuten Strafe über die er sich "ein wenig" aufregte und Schiedsrichter Slapke verhängte gegen ihn vollkommne überzogen 2 zehnminütige Disziplinarstrafe und der beste Kämpfer der Lions konnte Duschen gehen. In diesem Powerplay konnten die Star Bulls durch Kathan sogar in Führung gehen und so brauchten die Star Bulls noch nicht einmal vier Minuten um den Spielstand umzukehren.

Es dauerte bis zur 38. Minute ehe Toni Porkka in der letzten Sekunde eines Powerplays den Ausgleich erzielte, wodurch die Lions wenigsten mit einem Unentschieden in die zweite Drittelpause gehen konnten. In der vierten Minute des Schlussdrittels konnte Chris Hynnes dann zum ersten mal in dieser Saison seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellen: Nach schöner Vorarbeit von Devin Edgerton und Andrei Vasilyev erzielte er den vielumjubelten Führungstreffer für die Lions. Was in der Folge passierte war eine katastrophale Chancenverwertung der Lions, eigentlich kann man schon von einer Chancen-Vernichtung sprechen, teilweise trafen sie sogar das vollkommen leere Tor nicht. Mit viel Kampf und etwas Glück konnten die Lions am Ende aber doch die wichtigen drei Punkte einfahren und sind damit in der Tabelle an Rosenheim vorbeigezogen und stehen jetzt auf dem 11. Tabellenplatz, 5 Punkte vom achten Platz entfernt. Beim morgigen Spiel in Berlin wird zumindest Rob Doyle wieder mitwirken, wodurch die Verteidigung hoffentlich wieder ein wenig mehr Stabilität erhält.


Zurück